Unsere Projektwoche in der Minihexenküche

„Ich sehe was, was du nicht siehst“ – unter diesem Motto bereiteten 18 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 bis 12 spannende Experimente für wissbegierige Grundschüler vor. Unter der Leitung von Frau Friedrich und Frau Keller begann unsere Woche mit der Findung und Sammlung von Ideen für die anstehende Vorführung. Etwa das Vorbereiten einer Lavalampe, der Stärkenachweis in Lebensmitteln oder doch der Nachweis von Gasen? Viele Vorschläge kamen zusammen. Letztendlich fiel unsere Entscheidung, um den biologischen und chemischen Aspekt abzudecken, auf den Gasnachweis mithilfe von Schaum in Form der Elefantenzahnpasta und den Stärkenachweis in einigen ausgewählten Obst- und Gemüsesorten.

Um den Grundschülern unser Projekt vorzustellen, besuchten wir am Dienstagmorgen die dritten Klassen der Stadtschule am Mühlenteich in Hagenow. Die Kinder und auch wir verließen die Schule mit großer Vorfreude auf die nächsten Tage, wo die Grundschüler dann das Robert-Stock-Gymnasium besuchen durften. Nach einigen Probedurchgängen war es dann endlich so weit, der erste Tag der Vorführungen stand an. Pünktlich am Mittwochmorgen traf die erste Klasse am Robert-Stock-Gymnasium ein. Nach einer kurzen Einführung im Atrium ging es in zwei Gruppen in die jeweiligen Fachräume, wo die Grundschüler auch schon sehnlichst erwartet wurden. Schnell nahmen die Kinder die vorbereiteten Arbeitsplätze ein und die ersten neugierigen Blicke kamen auf. Wenig später durften die Grundschüler dann selbst aktiv werden und das Experiment unter Anleitung durchführen. Sie staunten nicht schlecht, als sich auf einmal die Kartoffel verfärbte oder plötzlich der Schaum aus dem Standzylinder herausströmte. Nach einer kleinen Auswertung und einer Übung auf einem selbstangefertigten Arbeitsblatt ging es dann weiter zum zweiten Experiment. Dort konnten die Kinder nochmals alles geben und etwas bestaunen, was man sonst nicht alle Tage sieht.

So traten die Grundschüler fasziniert und mit neuem Wissen ihren Heimweg wieder an. Aber nicht nur die Kleinen, sondern auch wir konnten in dieser Woche viele neue Dinge kennen lernen, so dass auch uns die Projektwoche noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Julian Höhne, 11c